13. Mai 2026

Bundesjugendausschuss 2026 in Bautzen: Richtungsentscheidungen für die Zukunft

Am 10. Mai 2026 fand der Bundesjugendausschuss der THW-Jugend in Bautzen statt. Bereits vom 9. bis 10. Mai kamen insgesamt 59 Delegierte sowie 18 Vertreter:innen des Bundesjugendausschusses zusammen, um über aktuelle Themen, strategische Fragen und die zukünftige Ausrichtung unseres Jugendverbandes zu beraten.

Neben den Beratungen und Abstimmungen im Plenum standen auch in diesem Jahr wieder Workshops und Themenwerkstätten im Mittelpunkt. In kleineren Gruppen wurde intensiv zu den Themen Jugendverbandsstruktur, Jugend U10, Nachhaltigkeit, Zivilschutz und dem Bundesjugendlager 2027 gearbeitet und diskutiert.

Ein besonders wichtiges Ergebnis konnte beim Thema Bundesjugendlager erzielt werden. Die Delegierten einigten sich auf ein tragfähiges Konzept für das BuJuLa 2027. Damit erhielt die Bundesjugendleitung den notwendigen Rückhalt, um die weiteren Planungen voranzutreiben und das Bundesjugendlager wie vorgesehen in Mannheim umzusetzen.

Auch das Thema Zivilschutz nahm viel Raum ein. Schnell wurde deutlich, dass die Entwicklung eines umfassenden Konzeptes nicht an einem einzelnen Abend abgeschlossen werden kann. Deshalb wurde der Bundesjugendvorstand mit der weiteren Ausarbeitung beauftragt.

Darüber hinaus wurde das Selbstverständnis der THW-Jugend erweitert. Der Satz „Wir ermutigen alle zur Beteiligung und Mitgestaltung in unserem Jugendverband“ wurde um den Zusatz ergänzt: „und fördern aktiv die Inklusion von Menschen mit Behinderung.“ Gleichzeitig erhielt der Bundesjugendvorstand den Auftrag, einen Inklusionsleitfaden zu erarbeiten.

Außerdem beschlossen die Delegierten eine begriffliche Anpassung: Der Bundesfachausschuss Elementarpädagogik trägt künftig den Namen „Bundesfachausschuss Jugend U10“.

Der Bundesjugendausschuss in Bautzen hat einmal mehr gezeigt, wie engagiert, diskussionsfreudig und zukunftsorientiert unsere THW-Jugend arbeitet.