360° Krisenfest
Digitale Zivilschutz-Schulungen der THW-Jugend
Krisenszenarien üben bedeutete meistens Trockenübungen oder langatmige Vorträge. Die Virtuelle Realität (VR) verändert grundlegend, wie Kinder und Jugendliche lernen, in Notsituationen einen kühlen Kopf zu bewahren.
Das Projekt
Die THW-Jugend hat Übungsszenarien entwickelt, mit denen Kinder und Jugendliche grundlegende Konzepte des Eigenschutzes in Krisenfällen spielerisch kennenlernen. Die Immersion der virtuellen Realität trägt dazu bei, dass das Gelernte nachhaltig im Gedächtnis bleibt.
Die drei Übungsszenarien
Folgende Szenarien befinden sich in der Entwicklung und werden nach Fertigstellung freigegeben.
Stromausfall. Plötzlich geht nichts mehr. Kein Handyempfang, kein Radio, kein Licht. Das Szenario führt Kinder und Jugendliche durch dieses Beispiel und erläutert, wie man sich selbst ruhig verhält und welche Maßnahmen man treffen kann.
Die drei Übungsszenarien
Folgende Szenarien befinden sich in der Entwicklung und werden nach Fertigstellung freigegeben.
Stromausfall. Plötzlich geht nichts mehr. Kein Handyempfang, kein Radio, kein Licht. Das Szenario führt Kinder und Jugendliche durch dieses Beispiel und erläutert, wie man sich selbst ruhig verhält und welche Maßnahmen man treffen kann.
Echte Katastrophen sind zum Glück selten – doch sie können jede:n treffen. In diesem Szenario lernen Kinder und Jugendliche, was in einen Notfallrucksack gehört und müssen selbst entscheiden, was bei einer Flucht wirklich wichtig ist.
Weißt du, was die unterschiedlichen Sirenentöne bedeuten? In diesem interaktiven Quiz können Kinder und Jugendliche testen, ob sie im Krisenfall eine Warnung von einer Entwarnung unterscheiden können.
Flexibel anwendbar
Für die Szenarien verwenden wir die Software PaneoVR. Damit sind unsere Lehrinhalte überall verfügbar – auf jedem Gerät, ohne Vorbereitungszeit.
Kein Download, keine Installation. Die Szenarien laufen direkt im Webbrowser – auf jedem Gerät mit Internetverbindung. Ideal für den spontanen Einsatz im Gruppenabend.
Warum ist VR für den Zivilschutz
so wertvoll?
Flexibel bei Ort und Zeit
In der VR können verschiedene Katastrophenszenarien erlebt und geübt werden, ohne große Vorplanung. Dies ermöglicht ein „Learning by Doing", das in der physischen Welt logistisch nur mit erheblichem Aufwand umsetzbar wäre.
Kognitive Fitness für junge Köpfe
Gerade bei Jugendlichen fördert VR nicht nur das Faktenwissen. Die Jenaer „REVERIE"-Studie (2025) zeigt, dass immersive VR-Umgebungen die Vernetzung im Gehirn und das Arbeitsgedächtnis stärken – Kompetenzen, die im Zivilschutz überlebenswichtig sind.